Ergotherapie für Kinder

Jedes Kind entwickelt sich in seinem individuellen Tempo und auf seine eigene, einzigartige Weise. Es hat seine persönlichen Stärken und Schwächen, Vorlieben und Abneigungen. Und doch gibt es Kinder, die in verschiedenen Bereichen der Entwicklung gewisse Auffälligkeiten zeigen. Das können Schwierigkeiten in der Verarbeitung von Sinnesinformationen, motorische Probleme, kognitive Beeinträchtigungen oder Aufmerksamkeitsstörungen sein, die die Handlungsfähigkeit des Kindes oder Jugendlichen einschränken. Bewegung und Tätigsein sind zentrale Mittel der Ergotherapie. Gezielte Bewegungsangebote, handwerkliche und gestalterische Aktivitäten sowie Handlungen aus dem alltäglichen Leben stimulieren die verschiedenen Wahrnehmungsbereiche, fördern die Motorik und ermöglichen bedeutungsvolle Betätigungen. Eine Ergotherapie wird von der Krankenkasse oder der Sozialversicherung IV übernommen.

Behandlungsansätze und Methoden

pluspunkt setzt bei der Ergotherapie auf aufgabenorientierte Ansätze, wie zum Beispiel das Neuromotor-Task-Training (NTT) oder die Cognitive Orientation to daily Occupational Performance (CO-OP) und/oder langjährig erfolgreiche Behandlungskonzepte wie die Sensorische Integrationstherapie (SI), Therapien nach dem NDT (Bobath)- oder Affolter-Konzept. Zusätzlich werden in regelmässigen Gesprächen mit den Eltern, Lehrpersonen und anderen Fachpersonen praktische Lösungsmöglichkeiten gesucht, um das Kind in seinem Alltag bestmöglich zu unterstützen. Es bestehen zudem Unterstützungsmöglichkeiten durch Kindergarten- und Schulbesuche, und es gibt es auch die Möglichkeit von Domizilbehandlungen.

Auffälligkeiten und Diagnosen

Kinder mit folgenden Diagnosen oder Entwicklungsstörungen sind bei der Ergotherapie von pluspunkt in guten Händen:

  • Umschriebene Entwicklungsstörung motorischer Funktionen / UEMF / ICD 10 - F82
  • Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom / ADS
  • Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom / ADHS 
  • Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen / AVWS
  • Lernstörungen / Teilleistungsschwächen
  • Visuell-räumliche Störungen
  • Autismus-Spektrum-Störungen / ASS
  • Zerebralparese
  • Plexusparese
  • Schädelhirntrauma
  • Allgemeine Entwicklungsverzögerung
  • Kognitive Beeinträchtigungen
  • Mehrfachbehinderungen

Abklärung und Therapievorschlag

Bei einer Abklärung werden die aktuellen Probleme des Kindes wie auch die Ziele einer möglichen Therapie erfasst. Dafür stehen verschiedene Verfahren und Tests zur Verfügung, die der entsprechenden Fragestellung angepasst sind. Anschliessend werden in einem gemeinsamen Gespräch mit allen Beteiligten (Eltern, Ärzt-/innen, Lehr- und andere Fachpersonen) die Ergebnisse der Abklärung besprochen und ein Therapievorschlag wird unterbreitet. Die Entscheidung über eine mögliche Therapie liegt letztendlich bei den Eltern.

Verordnungsformular

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